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Sommerschule alter Musik in Prachatice 6.-20. Juli

Workshops Veranstaltung

Termindatum: Sonntag, 06. Juli 2003
Enddatum: Sonntag, 20. Juli 2003

Liebe Freunde alter Musik,

sehr gern möchte ich Sie in die reizvolle südböhmische Stadt Prachatice einladen zur

Sommerschule alter Musik.

„Interpretation alter Musik“ - so lautet das Thema, zu dem Musikpädagogen und Mitglieder von Kammerensembles Unterricht geben und Vorträge halten werden, und zwar


in der Woche vom

6. - 13. Juli 2003


PETER HOLTSLAG Blockflöte
Meisterklasse
KERSTIN DE WITT Blockflöte
Klasse fortgeschrittener Spieler
JAN ROKYTA Blockflöte, Zimbal
Klasse fortgeschrittener Spieler
LISELOTTE ROKYTA Panflöte
JOSTEIN GUNDERSEN Blockflöte
Klasse für Blockflötenensembles
MONIKA DEVÁTÁ Blockflöte
Klasse für Kinder
REBECCA STEWART
Historischer Gesang
EVANGELINA MASCARDI Laute


und in der Woche vom

13. - 20. Juli 2003


FLORILEGIUM:
KATI DEBRETZENI Barockvioline
ASHLEY SOLOMON
Blockflöte, Traversflöte
JAMES JOHNSTONE Cemballo
JENNIFER MORSCHES
Barockvioloncello

und

ALAN DAVIS Blockflöte
JULIE SUKUPOVÁ
Blockflöte, Traversflöte
JAN KVAPIL Blockflöte
Pädagogenklasse


Die Kursteilnehmer werden je nach Instrumentenart, Blockflötenspieler auch nach ihrem Können jeweils in Klassen aufgeteilt.

Die Blockflötenmeisterklasse von P. Holtslag wird sich vor allem der Interpretation von Solostücken aus Mittelalter, Renaissance, Barock und der Moderne widmen (ohne Continuo). Für seine Klasse werden zehn aktive Schüler zugelassen. Jedem Schüler stehen als Minimum drei Solostunden à vierzig Minuten zu. Ein Verzeichnis von Stücken, aus denen der Schüler wählen kann, wird ihm entweder nach seiner Anmeldung zugeschickt oder er entnimmt sie unserer Website. Finden sich mehrere Schüler zu gemeinsamem Spiel zusammen, kann auch Kammermusik unterrichtet werden. Auf jeden Fall sollte jeder auch ein Repertoire an Noten für Kammermusik mitbringen, die er gern gespielt hätte.

K. de Witt wird mit Solisten oder Mitgliedern bereits bestehender Ensembles arbeiten; ein spezielles Thema für diese Klasse gibt es in diesem Jahr nicht, moderne Stücke sind willkommen.

J. Rokyta ist nicht nur ein guter Blockflötist, sondern spielt daneben auch Zimbal. In seiner Klasse haben die Schüler die Möglichkeit, in beiden Instrumenten unterwiesen zu werden. Der genaue Stundenplan wird von der Zahl der gemeldeten Teilnehmer abhängen.
NEU: In diesem Jahr eröffnen wir erstmals eine Panflötenklasse, die L. Rokyta leitet. Dafür können sich auch Anfänger anmelden, Liselotte bringt mehrere Flöten mit, die während des Kurses benutzt werden können, und vielleicht wird sie auch den Kauf von Instrumenten vermitteln. Da die Zahl der Plätze für Interessenten ohne eigenes Instrument nur begrenzt ist, wäre es ratsam, sich so schnell wie möglich anzumelden.

Die Klasse für Blockflötenensembles von J. Gundersen rechnet vor allem mit mäßig Fortgeschrittenen, die in Ensembles mit größerer oder kleinerer Besetzung spielen. Eingespielte Ensembles sind willkommen, Soloflötisten werden den Ensembles eingegliedert. Wer sich hierfür anmeldet, kann sich auf viel gemeinsames Musizieren freuen. Sie erleichtern unsere Arbeitsplanung, wenn Sie in Ihrer Anmeldung angeben, welche Flöten Sie nach Prachatice mitbringen.

Die Klasse für Kinder wird in der ersten Woche von M. Devátá geleitet, einer jungen Lektorin, die mit dem Unterricht für Kinder reiche Erfahrungen hat. Anmelden können sich Kinder ab 10 Jahre; vorausgesetzt werden eine gewisse Reife der Kinder, die Fähigkeit zu selbständigem Arbeiten und die Lust, sich einem Flötenensemble anzuschließen. Organisatoren und Lektoren werden die Interessenten kontaktieren und behalten sich das Recht vor, Kinder auch abzulehnen.

Jede Gesangsklasse, die Rebecca Stewart leitet, sieht ihren Schwerpunkt in einem Repertoire aus Renaissance und Mittelalter. Der Tutor erwartet, dass die Bewerber wie Profis oder Halbprofis singen können und bereit sind, nach Originalnoten zu singen; das Notenmaterial wird ihnen im voraus zugesandt.

Das Programm der Lautenklasse von E. Mascardi wird später erstellt, je nach Interessenlage der angemeldeten Kursteilnehmer.

Der hervorragende englische Flötist und Komponist A. Davis hält für uns eine wahre Delikatesse bereit: Die für seine Klasse angemeldeten Kursteilnehmer erhalten die Möglichkeit, Kompositionen für Soli und Ensembles einzustudieren, die Alan selbst geschrieben hat. Die entsprechenden Partituren werden den Interessenten im voraus zugesandt. Sehr empfehlenswert!

In der 2. Woche heißt die Pädagogenklasse unter der Leitung von J. Kvapil alle Interessenten, vor allem aus den Reihen von Blockflötenlehrern herzlich willkommen, die an Grund- oder Musikschulen unterrichten. In gemeinsamer Arbeit mit den übrigen Lektoren möchten wir gern zeigen, wie mit Anfängern und mit Fortgeschrittenen auch gearbeitet werden kann. Der Unterricht besteht aus gemeinsamen Stunden, in denen Technik und Arbeit im Ensemble geübt werden, sowie aus Vorträgen.

Auch bereits bestehende gemischte Kammerensembles können sich anmelden, besonders für den 2. Turnus, da in der 2. Woche auch Cembalo-, Violine- und Cello-Lehrer als Kurspädagogen fungieren.

Der genaue Unterrichtsplan für die Klassen wird in Abhängigkeit von den eingegangenen Anmeldungen (Zahl und Niveau der Teilnehmer) erstellt; jeder Teilnehmer wird aber auf jeden Fall mindestens zwei individuelle Unterrichtsstunden (à 40 Minuten) gewährt bekommen.

An den Abenden werden die Kursteilnehmer Gelegenheit haben, sich dem Kammerspiel zu widmen, wobei sie völlig auf sich gestellt sein werden. Den Verlauf der Kurse rahmen Konzerte von Pädagogen. Unsere Sommerschule alter Musik klingt aus mit einem Konzert der Kursteilnehmer.

Bitte legen Sie Ihrer Anmeldung ein Verzeichnis jener Stücke bei, die Sie in letzter Zeit gespielt haben; Interessenten für die Meisterklasse bitten wir, uns doch einen kurzen, die Musik betreffenden Lebenslauf zuzuschicken.

Nur so können wir für ein entsprechendes Niveau der Klassen garantieren und Ihren Vorstellungen weitestgehend entsprechen, auch wenn wir nicht ganz ausschließen können, dass Sie sich in einer anderen Klasse wiederfinden als erwartet. Verbindlicher Anmeldetermin ist der 5. Mai 2003. Ende Mai geben wir Ihnen Bescheid, in welcher Klasse Sie als aktiver Teilnehmer werden spielen können. Die Anzahl passiver Teilnehmer ist unbegrenzt.

Die Unterbringung der Kursteilnehmer erfolgt im Jugendheim der Pädagogischen Fachschule in Prachatice: Domov mládeže, Zlatá stezka 139, CZ - 383 01 Prachatice. Der Unterricht wird im Schulgebäude stattfinden, etwa 5 Minuten zu Fuß. Die Konzerte finden in der Kirche zu Prachatice statt.
Kursgebühren: Zweibettzimmer Einbettzimmer

1 Woche 12000 Kč (ca. €380) 15000 Kč (ca. €480)
2 Wochen 21500 Kč (ca. €690) 24900 Kč (ca. €790)

Für Gruppen (d.h. 4 und mehr Teilnehmer) gibt es eine 15%ige Ermäßigung, für passive Teilnehmer beträgt die Ermäßigung 40%.

In den Kursgebühren inbegriffen sind Unterkunft, Vollpension, Unterricht sowie eine Dauerkarte für Konzerte der Kurspädagogen.

Da nur eine begrenzte Zahl von Plätzen zur Verfügung steht, sollten Sie das beiliegende Anmeldeformular so schnell wie möglich ausgefüllt senden an:

Jan Kvapil, Polská 7, CZ - 120 00 PRAHA 2, Tschechische Republik,
 00420/604 280 490, fax 00420/267312430, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ,
www.lssh.cjb.net

Wollen Sie mehr über den Kurs erfahren, dann schreiben Sie bitte an obengenannte Adresse oder Sie rufen einfach an.

Die neuesten Informationen finden Sie auf unserer Website.

Auf Ihre Teilnahme in Prachatice freut sich wie immer riesig

Ihr

Jan Kvapil




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Prachatice liegt in Südböhmen, etwa 30 km östlich von České Budějovice, 134 km südlich von Prag, 200 km südöstlich von München und 200 km südwestlich von Wien - ist also gar nicht zu verfehlen!

Die Stadt hat – immer noch! - eine massive mittelalterliche Stadtbefestigung, ein Stadttor mit Zinnen, eine spätgotische Kirche, das sog. Alte Rathaus mit Innenarkaden und viele Renaissancehäuser.

"Auf nach Prachatice!" – und zwar entweder mit dem Bus, dem Zug, dem eigenen Wagen oder - so Sie keinen haben - per pedes. Und auf Wunsch bin ich bereit, Ihnen die Anschlussmöglichkeiten mitzuteilen, die es von Prag oder České Budějovice nach Prachatice gibt.

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Die Sommerschule alter Musik kann dank finanzieller Hilfe des Ministeriums für Kultur der Tschechischen Republik, The British Council und der Royal Netherlands Embassy in Prague stattfinden.
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ALAN DAVIS hat reiche Konzerterfahrungen als Blockflötensolist für frühe und zeitgenössische Musik. In den letzten Jahren ist er immer mehr auch als Komponist tätig und hat zahlreiche Stücke für Blockflöte geschrieben. Ausserdem fühlt er sich in starkem Maße der Musikerziehung verpflichtet und lehrt Blockflöte an der Chetham's School of Music und der Junior School of the Royal Northern College of Music. Er leitet auch die Birmingham Schools' Recorder Sinfonia.
MONIKA DEVÁTÁ studierte Querflöte am Konservatorium in Pardubice (Tschechien), wo sie 1996 abschloss. Kürzlich beendete sie ihr Blockflötenstudium bei C. van Heerden am Mozarteum in Salzburg. Viele Jahre lang hat sie an der Musikschule in Jičín unterrichet.
Als eines der führenden britischen Ensembles ist FLORILEGIUM bekannt für seine stilgetreuen und anregenden Interpretationen von Musik aus barocker bis hin zu frühromantischer Zeit. Seit seiner Gründung im Jahre 1991 haben die Konzerte von Florilegium weltweit positiven Anklang gefunden. Seine Aufnahmen, unter anderem für die holländische Gesellschaft Channel Classics, haben dem Ensemble zahlreiche Preise und Preisnominierungen eingebracht (u.a. Diapasons d'Or, Chocs de la Musique). Florilegium konzertiert weltweit und ist ein gesuchter Gast auf internationalen Musikfestivals und Konzert-Events.
ASHLEY SOLOMON, Mitbegründer und künstlerischer Leiter des Florilegium, ist seit 1994 Professor für Blockflöte am Royal College of Music. 1991 erhielt er den 1. Preis beim Internationalen Moeck-Blockflöten-Wettbewerb. Mit Channel Classics hat er einen Exklusivvertrag; seine Aufnahmen der Sonaten für Querflöte von J.S. Bach brachten ihm Lob und Anerkennung des Grammophon-Magazins ein.
KATI DEBRETZENI leitete das Jerusalem Baroque Orchestra und war Mitglied des Jerusalem Consort. Sie hat mit zahlreichen britischen Spitzenensembles zusammengewirkt, 2001 war sie Co-Chefin von J. E. Gardiners Bach Cantata Pilgrimage. Alljährlich trifft man sie beim Jerusalemer Early Music Workshop, ansonsten an der Fakultät der Universität Birmingham, wo sie als Pädagogin tätig ist.
JAMES JOHNSTONE studierte Orgel und Harpsichord bei T. Koopman am Konservatorium in Den Haag und auch bei K. Gilbert und G. Leonhardt. Er ist ständiges Mitglied des Ensembles The Gabrieli Consort & Players. Als Solist hat er zahlreiche Aufnahmen gemacht, unter anderem für die BBC, für France Musique, Hyperion und Chandos. Seine erste Solo-CD John Blow's Anthology fand in der Presse großen Anklang, und seine Keyboard-Aufnahmen (O. Gibbons) sind mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet worden. Er ist Professor für Tasteninstrumente an der Guildhall School of Music and Drama in London.
JENNIFER MORSCHES hat Cellospiel an der State University of New York in Stony Brook studiert. Sie konzertierte auf zahlreichen Festivals: Tanglewood, Consonances in Saint Nazaire, Carmel Bach und dem Jerusalemer Early Music Workshop, und arbeitete mit Ensembles zusammen, wie beispielsweise dem Orchestra of the Age of Enlightenment und dem King's Consort.
JOSTEIN GUNDERSEN hat bei F. Thorsen an der Grieg Academy in Bergen (Norwegen) Blockflöte studiert und beendet jetzt sein postgraduales Studium bei P. Holtslag an der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg. Er tritt mit führenden norwegischen Ensembles auf („Bergen Barokk“, Bergen Kammerensemble etc.) und machte sich um Erstaufführungen von Ensemblestücken junger norwegischer Komponisten verdient. J. Gundersen lehrt an der Musikschule in Bergen (Norwegen).
PETER HOLTSLAG, einer der führenden Blockflötisten und Musikpädagogen der Welt, ist gebürtiger Amsterdamer und studierte Blockflöte am Konservatorium seiner Heimatstadt. Bekannt ist er als Solist, der mit Musikern wie G. & M. Leonhardt, C. Bartoli und W. Christie auftritt. Seine Aufnahmen für DGG/Archiv, Hyperion, Chandos, Globe etc. brachten ihm die Anerkennung des Grammophon-Magazins ein. Als Solist und Mitglied des Ensemble NONAME reicht sein Repertoire von der Musik des 14. Jh. bis zu avantgardistischen Kompositionen. Peter Holtslag lehrt an der Royal Academy of Music (London) sowie an der Hochschule für Musik in Hamburg und veranstaltet Meisterkurse weltweit.
JAN KVAPIL studierte Blockflöte bei C. van Heerden am Konservatorium in Linz und P. Holtslag an der Royal Academy of Music in London. Er tritt mit führenden tschechischen Ensembles alter Musik auf (Musica salutaris, Capella Rudolphina u.a.). Er unterhält eine eigene Musikschule in Prag und ist Direktor der Sommerschule alter Musik in Prachatice.
EVANGELINA MASCARDI, eine gebürtige Argentinierin, absolvierte das Fach Musikunterricht an der National School of Music in Buenos Aires. Sie hat mehrere Gitarren-Wettbewerbe gewonnen. Seit 1996 widmet sie sich dem Spiel alter Musik auf Zupfinstrumenten. Sie studierte bei H. Smith an der Schola Cantorum Basiliensis, und auch bei J. Lindberg und E. Eguez. 1997 erhielt sie eine Einladung zum Fringe Festival in Barcelona als Barock-Gitarristin für Soli. Sie tritt häufig als Solistin und Continuo-Spielerin in vielen Ländern Europas und Südamerikas auf. Eine Solo-CD mit Lautenmusik von J.S. Bach und S. L. Weiss für Sony Music ist ihre jüngste Aufnahme.
JAN ROKYTA JUN. studierte Zimbal am Konservatorium in Bratislava, Blockflöte am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam bei W. van Hauwe und P. Leenhouts (1996). Seit 1995 spielt er als Zimbalist im Internationalen Folklore- und Tanz-Theater in Amsterdam; angetan hat es ihm besonders rumänische Folklore.
LISELOTTE ROKYTA - FENNEMA studierte Panflöte (nai) bei dem rumänischen Musiker N. Pîrvu am Konservatorium in Hilversum. Nach Abschluß ihres Studiums nahm sie an Kursen bei G. Zamfir teil. Ihre Kenntnisse erweiterte sie anläßlich eines Studienaufenthaltes in Nordrumänien. In Konzerten tritt sie vor allem mit den Orgelspielern M. Mans und A. Knevel auf. Ihr eigenes Ensemble Ciobaniţa, in dem auch ihr Mann Jan mitwirkt, interpretiert ausschließlich rumänische Folklore. Die letzten Jahre war sie auf Konzerttournee in vielen Ländern Europas.
REBECCA STEWART ist als brilliante Sängerin und Gesangspädagogin bekannt, deren Spezialität in der Interpretation ganz früher Musik liegt. Ihre künstlerische Intuition und ihre besondere Ausbildung als Sängerin, (Ethno-)Musikologin und Expertin für außereuropäische Gesangstradition verleiht ihren Unterrichtsstunden, Meisterklassen und den Konzerten mit ihrem Ensemble Capella Pratensis einen einzigartigen Charakter. Nach fast zwei Jahrzehnten musikpädagogischer Tätigkeit am Royal Conservatory in Den Haag eröffnete sie am Brabanter Konservatorium ihre eigene Gesangsabteilung, die unter ihrer Leitung zu einer internationalen Musikschule für frühe Musik - besonders aus Barock und Renaissance – heranwuchs.
JULIE SUKUPOVÁ studierte Querflöte am Pilsener Konservatorium. Sie konzertierte und machte Aufnahmen gemeinsam mit dem von J. Stivín geleiteten Collegium Quodlibet, dem Michael Consort, der Capella Rudolphina und anderen Ensembles alter Musik. Nach ihrem Blockflötenstudium bei P. Holtslag an der Hochschule für Musik in Hamburg studiert sie jetzt Barock-Querflöte bei M. Root an der Hochschule für Musik in Bremen.
KERSTIN DE WITT gehört zu den talentiertesten deutschen Blockflötistinnen. Sie studierte bei K. Boeke an der Hochschule für Musik in Trossingen und hat mit dem Diplom für Solospiel abgeschlossen. 1998 errang sie bei dem namhaften Musikwettbewerb in Calw einen Sonderpreis. Sie konzertiert mit Ensembles und als Solistin. Mit ihrem Flötenquartett Flautando Köln ist sie bereits in der Welt herumgekommen, und auch verschiedene CD-Aufnahmen bei Ars Musici/WDR Köln kann sie bereits vorweisen. Sie gibt Meisterkurse in Deutschland, Portugal und Madeira und widmet sich auch barockem Geigenspiel.