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La Gamba Jubiläumskonzert

Ein Jubiläum, das wir mit drei Konzerten feiern wollen und dabei die unterschiedlichen streicherischen Schwerpunkte unserer bisherigen Tätigkeit beleuchten. Wir können (und wollen) dabei nicht die gesamte Bandbreite unseres Repertoires vorführen. Das "Kerngeschäft" der "reinen Consortkunst" soll im Mittelpunkt stehen, und die vor einigen Jahren erfolgte Ausweitung auf spätere Musik mit Violine soll nicht unerwähnt bleiben. Sehr geehrte Damen und Herren, wir bitten um einen Hinweis auf unser 1. Jubiläumskonzert am 29. Oktober 2005 um 20:00 Uhr in der Altkatholischen Kirche St. Ursula Freiburg mit dem Titel Bach – Purcell Contrapuncti und Fantasien Auf dem Programm stehen Fantasien von Henry Purcell und Contrapuncti aus der Kunst der Fuge von J.S. Bach Beide Komponisten haben mit ihrem kontrapunktischen Schaffen einsame Höhen erklommen, in der Qualität ähnlich, nicht jedoch in der Ausformung. Das Programm bietet die höchst reizvolle (gleichwohl seltene) Möglichkeit eines Vergleichs zweier hochrangiger Meister ihrer Kunst. LA GAMBA spielt in der Besetzung Ekkehard Weber (Diskantgambe), Petra Manz (Altgambe), Martina Rothbauer (Tenorgambe), Robert Sagasser (Bassgambe) Eintritt 12,- / 8,- ,Familienkarte 30,-- Nachfolgend noch ein Text über das Ensemble, im Anhang ein Foto und (auf dem Plakat) der Hinweis auf die anderen beiden Jubiläumsprogramme, zu denen wir uns jeweils nochmals melden werden. Mit herzlichem Dank Ihr Forum für Alte Musik Freiburg e.V. c/o Ekkehard Weber Waelderstrasse 25 D 79341 Bombach tel. +49 (0) 7644 913133, +49 (0) 171 5421464 fax +49 (0) 7644 913135 e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. http://www.alte-musik-freiburg.de http://www.lagamba-freiburg.de LA GAMBA : beschäftigt sich vornehmlich mit der Darstellung barocker und vorbarocker Gambenkammermusik. Das Ensemble vereint sämtliche wichtigen Mitglieder der Gambenfamilie, von der Diskantgambe bis zum Violone, wobei es je nach den Erfordernissen der Musik um andere Instrumente oder Singstimmen erweitert wird. Musikwissenschaftliche Genauigkeit spielt weniger eine Rolle als die Spielfreude und der Spaß am Klang: “La Gamba produce a rich, full-blooded sound, closer to red wine and garlic ... than to the more ascetic English sound...“ schrieb ein englischer Rezensent. Musik also fürs Ohr, nicht fürs Museum, unbelastet (wenn auch nicht unbeleckt) von musikologischer Gelehrsamkeit. In der Kombination mit Barockvioline, zwei Violen da Gamba und teilweise Cembalo/Orgel hat sich Anfang 1999 ein "Seitenzweig" entwickelt, der Trio-Werke des späteren Barock bietet. Auch kammermusikalisch besetzte Kantaten stehen auf dem Programm. 2000 wurde das Ensemble auf Kammerorchesterstärke ausgebaut für Oratorien- und Opernprojekte, jedoch steht dies nicht im Zentrum der Arbeit von LA GAMBA. Ausgeprägter Sinn für klangliche Expressivität und großes Einfühlungsvermögen in die jeweiligen Gegebenheiten unterschiedlichster Stile haben LA GAMBA im In- und Ausland sehr positive Resonanz erfahren lassen. Auf CD-Veröffentlichungen reagierte die europäische und amerikanische Fachpresse ausgesprochen euphorisch und weist dem Ensemble LA GAMBA einen der ersten Ränge seines Genres zu. Angefangen hatte es anders: 1985 wurde LA GAMBA aus der Gambenklasse der Freiburger Musikhochschule heraus gegründet, weil eine Anfrage für eine Consort-Platte vorlag, aber in Freiburg kein entsprechendes Ensemble existierte. (Noch heute zeichnet sich der Klang von LA GAMBA durch eine enorme Homogenität und Geschlossenheit aus – alle Mitspieler kommen hörbar aus der selben “Schule“.) Diese erste Langspielplatte (“Barocke Kammermusik für Gambenensemble“, auf Christophorus veröffentlicht unter der Nummer SCGLX 74 046) erntete in Concerto einen nahezu bösartigen Verriss, alle anderen Rezensionen waren positiv. In all den Jahren seit 1985 sollte dies die einzige schlechte Besprechung eines Konzertes oder einer Aufnahme bleiben. So wurde LA GAMBA trotz dieses “Fehlstarts“ in Concerto zu einem sehr freudvollen Projekt – für die Spieler wie für die Hörer. Konzerte fanden anfänglich im bescheidenen Rahmen statt im Freiburger Umland und im Raum Bruchsal/Heidelberg. Recht bald aber weitete sich der Aktionsradius des Ensembles aus, es gab inzwischen Auftritte in Berlin, Warschau, Mailand, London und in vielen anderen interessanten Städten Europas. Vielleicht gelingt es in der Zukunft, auch die Neue Welt für LA GAMBA zu erschließen ...