www.mamboteam.com
Netzwerk für Alte Musik
Home arrow Links arrow Festivals arrow Österreich arrow Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 
Donnerstag, 20. November 2008
 
 
Navigation
Home
News
Links
Downloads
Alte Musik Markt
Ihre Werbung
News / Termine einstellen
Kontakt/Impressum
Aktuell:
So Nov 23 @06:00 - 07:30
Mozart - Requiem und Vesperae solennes de confessore
Kalender
< November 2008 > »
Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
Login





Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Wer ist online
 
Links
Links Suche Neuer Eintrag

Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

Österreich
Website
30 Jahre Innsbrucker Festwochen (1976-2006)
Zum Jubiläum eines ungewöhnlichen Festivals

Innsbruck ist ein Zentrum der Alten Musik. In der Renaissance und im Barock weilten Meister wie Paul Hofhaimer, Heinrich Isaac und Pietro Antonio Cesti als Hofmusiker in der Alpenstadt. Es fanden prunkvolle Opernaufführungen im ersten freistehenden Theater im deutschen Sprachraum statt. Das damalige Innsbrucker Instrumentalensemble bildete später die Stammbesetzung des berühmten vorklassischen Mannheimer Orchesters. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde an die Tradition angeknüpft und die Pflege der Alten Musik in prachtvollen Sälen und Kirchen wieder aufgenommen.1963, zur Feier der 600-jährigen Zugehörigkeit Tirols zu Österreich, initiierte der Innsbrucker Musiker Prof. Otto Ulf (1907 - 1993) das erste Ambraser Schlosskonzert. Seit 1976 wird Innsbruck jeden August mit den Festwochen zum Mekka der Alten Musik. Berühmte Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, John Eliot Gardiner und Alan Curtis traten in Innsbruck auf, Opernstars wie Jennifer Larmore und der Countertenor Derek Lee Ragin begeisterten das Publikum, Musiker wie Jordi Savall und Sigiswald Kuijken konzertierten in Innsbruck.

Seit 1991 programmiert der Dirigent und Countertenor René Jacobs das Opernprogramm des Festivals, seit 1997 ist er der künstlerische Leiter der Innsbrucker Festwochen. Er hat hier bereits weit über 20 Opern zur Aufführung gebracht, darunter vor allem von Pietro Antonio Cesti ("L´Orontea", "L´Argia"), Claudio Monteverdi ("Il ritorno d´Ulisse in patria", "L´incoronazione di Poppea"), Francesco Cavalli ("Giasone", "Serse"), Antonio Sartorio („Giulio Cesare in Egitto“), Georg Friedrich Händel ("Flavio", „Rinaldo“), Georg Philipp Telemann ("Orpheus oder die Wunderbare Beständigkeit der Liebe"), Johann Adolf Hasse ("Solimano"), Joseph Haydn ("Il mondo della luna"), Wolfgang Amadeus Mozart ("La finta semplice") und Florian Leopold Gaßmann ("L´opera seria"). Cavallis „Eliogabalo“ im Jahr 2004 und Francesco Contis „Don Chisciotte in Sierra Morena“ 2005 waren weitere Höhepunkt von Jacobs’ künstlerischer Arbeit an der lebendigen Erweiterung und Wiederentdeckung eines vergessenen Repertoires.

In der vergangenen Saison 2005 strömten 32.200 Besucher zu den Innsbrucker Festwochen. Das entsprach einer Auslastung von durchschnittlich 90 %. Mit „Don Giovanni“ und „Il Re pastore“ reißen die Innsbrucker Festwochen im Mozartjahr 2006 die Grenzen der so genannten Alten Musik nieder und beweisen, dass historisch informierte Aufführungspraxis gerade auch bei bekannten Werken die Ohren mit ihrem ungewohnt frischen Klang zu öffnen vermag.


Hinzufügedatum: 2007-5-13 22:07:49    Hits: 78
Powered by Sigsiu.NET RSS Feeds
 
Top! Top!